It seems that you're using an outdated browser. Some things may not work as they should (or don't work at all).
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Atreyu666: Ich bin halt immer noch der Meinung, dass ein OS im Prinzip nur funktionieren muss und nicht Selbstzweck sein sollte.
Das ist doch Quatsch und nur eine abgedroschene Phrase.
Wo existiert Linux denn nur zum Selbstzweck?

Das ist bei dir als Mensch anders. Aber doch nicht bei einem Betriebssystem.

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Atreyu666: aber die absoluten Basics sollten so gut wie möglich Ootb funktionieren.
Definiere Basics, die nicht von deinem Usecase abhängig sind.

Würde ich das auf den Selbstzweck beziehen dann: Ja, läuft alles ootb. ;-)

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Atreyu666: Und Linux wird eines Tages dorthin kommen, weil grafische UIs und Einbindungen besser werden.
Da sind wir doch schon, es sei denn alle schießen sich auf GTK4 ein. *örks*

Außerdem: Du hast ja Windows 11 gesehen.
Hast du auch mal gesehen, was manch Hobby-Entwickler für Windows so an GUIs raus haut?

Ja, es ist nicht gleich jeder ein GUI-Designer. Aber ich kann doch als Mensch die Überlegung anstellen, wie ich am besten mit der Anwendung umgehen will und zu dem logischen Schluss kommen, wie eine gute GUI sein muss.
Hab ich schon GTK4 erwähnt? Das ist für mich keine gute GUI.
Man muss nicht alles zwanghaft auf "modern" trimmen und das Rad neu erfinden.

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Atreyu666: Ich denke, das WINE und Proton auch extrem wichtige Stützen sind, mit denen vielen der Umstieg leichter gemacht wird!
Dito.
Allerdings sehe ich hier eben die Gefahr, dass, wie bereits erwähnt, gewisse Erwartungshaltungen erzeugt werden.

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Atreyu666: Linux ist extrem spannend, aber derzeit ist Windows noch mein Zuhause, hier klappt einfach alles so, wie ich es will
Ich würde eher sagen, es klappt so wie du es willst, weil du es nicht anders kennst. ;-)

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Atreyu666: Den Lizenzschlüssel kannte ich damals auswendig, weil ich den Kack alle 2 Wochen neu installieren musste
Haha. Ging mir auch so. =D

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Atreyu666: Linux ist schon ganz cool, aber für mich im Moment ist es nur ein Experiment und ein Ausprobieren, was für einen Dummie wie mich machbar ist.
Mach dich da nicht kleiner als du bist.
Deine Experimente sind schon viel wert.

EDIT: Ups. Vergessen den vorigen Post hiermit zu editieren.
Post edited May 13, 2026 by TheHexer_pcg
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TheHexer_pcg: Ich denke es wäre wichtiger, Menschen Kompetenzen zu vermitteln.
Gebe ich dir Recht, aber man kann die Bereitschaft dazu nicht erzwingen.
Gerade Linux muss sich erstmal durch einfache Handhabung beweisen. Es gilt bei vielen immer noch als FrickelOS, wo man nur im Terminal sitzt und Befehle abtippen muss.
Das stimmt ja so nicht.
Im Terminal geht vieles schnell und elegant, aber in der Linuxwelt gibt es mittlerweile viele tolle grafische Programme.
Aber das wissen viele nicht.

Und viele wollen einfach nur zocken und sich mit nichts auseinandersetzen.
Der PC soll wie eine Konsole sein.
Nur freier.
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Atreyu666: Ich bin halt immer noch der Meinung, dass ein OS im Prinzip nur funktionieren muss und nicht Selbstzweck sein sollte.
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TheHexer_pcg: Das ist doch Quatsch und nur eine abgedroschene Phrase.
Wo existiert Linux denn nur zum Selbstzweck?
Naja, vielleicht ist sie ja so abgedroschen, weil sie einen Funken Wahrheit beinhaltet? Ich meine, gut, die Installation von Linux ist ein Klacks, bei Windows 11 zum Kotzen. Aber danach geht es eben bei Linux los, dass man alle möglichen Dinge über Shell eingeben muss - was an sich nicht schlimm ist, aber ohne ChatGPT wäre ich gestern echt verzweifelt. Man muss so vielen von Hand machen, weil sonst eben nicht alles funktioniert. Ich brauche apt update, damit ich Heroic im Cosmic Store überhaupt finden konnte.
Ich meine, ich bin nicht sooo doof, ich weiss, wie man googelt, aber viele Leute dürfte das eben abschrecken. Klar, ich bin mit DOS aufgewachsen, ich kann heute noch was mit AUTOEXEC.BAT und CONFIG.SYS anfangen, unter Linux-Kindern ist das sicher nicht anders. Dennoch habe ich immer nopch das Gefühl, dass Linux da echt extremere Anforderungen an die Autodidaktik (und Suchmaschinen) stellt. Es ist wie der Autovergleich zwischen Automatik- und Schaltgetriebe. Ich fahre übrigens mit Schaltung^^.

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TheHexer_pcg: Das ist bei dir als Mensch anders. Aber doch nicht bei einem Betriebssystem.

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Atreyu666: aber die absoluten Basics sollten so gut wie möglich Ootb funktionieren.
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TheHexer_pcg: Definiere Basics, die nicht von deinem Usecase abhängig sind.
Zum Beispiel:
- Audio (zB mp3) wiedergeben
- Video wiedergeben
- Surfen und E-Mail (gut, das ist auch unter Linux easy)
- Spiele simpel installieren und starten

Bei mir persönlich kommen noch Sachen hinzu, die auch nicht ganz exotisch sind, wie:
- Video von Bluray rippen (ich will sehen, wer das unter Linux hinkriegt^^)
- Audio-CDs zu mp3s rippen (habe ich auch nie hinbekommen, auch nicht mit Fre:ac (?))

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Atreyu666: Ich denke, das WINE und Proton auch extrem wichtige Stützen sind, mit denen vielen der Umstieg leichter gemacht wird!
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TheHexer_pcg: Dito.
Allerdings sehe ich hier eben die Gefahr, dass, wie bereits erwähnt, gewisse Erwartungshaltungen erzeugt werden.
Erwartungshaltung, dass mein System einfach nur funktioniert, ohne dass ich viel daran machen muss? Was ist daran schlimm? Ich bin sicher, dass Linux das irgendwann kann. Ich will doch auch nicht -Achtung: Neuer Autovergleich- bei meiner Karre erst einen Ölwechsel machen und die Zündkerzen putzen, nur damit ich losfahren kann. Klar, manche affine Leute machen an ihrer Karre alles selbst, aber das ist eben NICHT die breite Masse. Wenn aber Linux für die breite Masse zugänglich wäre, dann könnte man Microsoft so in den Arsch treten, dass sie vom Planeten fliegen (oder ordentlich zurückrudern würden)! Glaub mir, das wäre auch für mich ein Fest!

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Atreyu666: Linux ist schon ganz cool, aber für mich im Moment ist es nur ein Experiment und ein Ausprobieren, was für einen Dummie wie mich machbar ist.
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TheHexer_pcg: Mach dich da nicht kleiner als du bist.
Deine Experimente sind schon viel wert.
Wie gesagt, es macht Spaß, aber auch Arbeit und ich bin froh, den Anker noch im "sicheren" Windows-Hafen zu haben und alles erstmal mit VM zu probieren.


edit: Und nochmal: Es ist KEIN Angriff auf Linux, ich finde deren Idee toll, so wie ich auch GoG's DRM-frei Philosophie toll finde (hat ja viel Ähnlichkeit)! Für mich ist es nur aktuell als Hauptsystem noch ausgeschlossen!
Post edited May 13, 2026 by Atreyu666
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Patsche85: Den Fehler sieht man ja sogar nur, wenn man das Spiel in der Shell startet.
In der GUI passiert einfach gar nichts.
Das ist für Anfänger doof.
Ganz genau wie unter Windows, möchte ich mal anmerken.
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Patsche85: Gebe ich dir Recht, aber man kann die Bereitschaft dazu nicht erzwingen.
Das ist richtig aber man kann dazu ermutigen, aufklären und dadurch defizitärem Verhalten entgegensteuern. Obwohl letzteres jetzt über das Thema hinausgeht, wenn du verstehst, was ich meine. ;-)

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Patsche85: Gerade Linux muss sich erstmal durch einfache Handhabung beweisen.
Hat es das in den letzten Jahren denn noch nicht?

Und hier stellt sich mir die Frage, die sich mancher elitäre Linuxer stellt: "Warum sollte 'Linux' das tun? Wer legt das fest?"

Es ist wie mit dem Selbstzweck: Bezieht man das auf die Frage, "Warum gibt es so viele Linux-Distros?" ist die Antwort: Weil es die intrinsische Motivation desjenigen war, der sie entwickelt hat, in dem Glauben, vielleicht etwas "besser" zu machen als alle anderen.
Die Funktionsweise, also der "Sinn", wenn man so will, bleibt davon unangetastet.

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Patsche85: Es gilt bei vielen immer noch als FrickelOS, wo man nur im Terminal sitzt und Befehle abtippen muss.
Weil die Masse nur nachplappert was der PC-Onkel vor zwanzig Jahren mal so dumm erzählt hat.

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Patsche85: Im Terminal geht vieles schnell und elegant,
Hier muss man einfach verstehen, dass das Terminal seit je her inhärenter Bestandteil des Bedienkonzeptes dieser Betriebssysteme ist. Das zu leugnen wäre schlicht realitätsfern.

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Patsche85: aber in der Linuxwelt gibt es mittlerweile viele tolle grafische Programme.
Die durch viele eigene Ökosysteme und "Dependency-Hell" einfach versaut werden.

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Patsche85: Und viele wollen einfach nur zocken und sich mit nichts auseinandersetzen.
Der PC soll wie eine Konsole sein.
Nur freier.
Der Standardspruch: Dann greif zur Konsole.
Valve ist auf dem besten Weg dahin, den PC zur Konsole zu machen.
Das ging auch früher schon und auch ich benutze diverse GUI-Tools um damit "konsolig" am Fernseher zu zocken.
Die Frage ist nur, welche Entwicklung der PC als Plattform und Linux als OS dann durchmachen werden.

Freiheit sehe ich da nicht mehr unbedingt.

Dieser Ansatz beißt sich dadurch: Die 0815-User wollen keine "Freiheit". Sie wollen geführt werden. Alles soll einfach und vorgekaut werden. Bloß nicht zu viel denken.

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Atreyu666: Aber danach geht es eben bei Linux los, dass man alle möglichen Dinge über Shell eingeben muss
Ähm... Nein.
Bei den großen Distros wie Ubuntu und Mint sicher nicht. Kann man alles bequem über die GUI machen.

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Atreyu666: Man muss so vielen von Hand machen, weil sonst eben nicht alles funktioniert.
Tipp: Tu dir den Gefallen und schreibe Skripte, wenn dich das nervt. Fire and forget. ;-)

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Atreyu666: Ich brauche apt update, damit ich Heroic im Cosmic Store überhaupt finden konnte.
Hat die Cosmic DE kein "Update"-Center oder sowas?
Würde ich merkwürdig finden.

Ganz davon ab: Tu dir auch hier den Gefallen und lerne den Paketmanager zu bedienen. Inhärenter Bestandteil, wie oben erwähnt. Das kannst du dir auch mit Skripten oder aliases in der bashrc erleichtern.

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Atreyu666: Ich meine, ich bin nicht sooo doof, ich weiss, wie man googelt,
Hat auch niemand behauptet und ich finde deine Eigeninitiative gut.

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Atreyu666: aber viele Leute dürfte das eben abschrecken.
Ja, aber nach Pornos können dann trotzdem alle googeln. (Wer das macht, hat das Internet nicht verstanden.) =D

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Atreyu666: Es ist wie der Autovergleich zwischen Automatik- und Schaltgetriebe. Ich fahre übrigens mit Schaltung
Wie gesagt, eine Sache der Gewöhnung.
Das gibt sich. Du darfst dich dabei nur nicht unter Druck setzen.
Arbeite die Punkte nach und nach ab, an denen es hapert und notiere dir alles.
Wenn du dann an dem Punkt bist, an dem alles läuft, ist das "Hoch-Gefühl" das tollste.
Dann weißt du, dass du es geschafft hast und es beherrscht. ;-)

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Atreyu666: Zum Beispiel:
- Audio (zB mp3) wiedergeben
- Video wiedergeben
- Surfen und E-Mail (gut, das ist auch unter Linux easy)
Beherrschen alle gängigen Distros, welche auf "usability" ausgelegt sind, ohne Probleme.

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Atreyu666: - Spiele simpel installieren und starten
Ist ein spezieller usecase aus unserer "Gamer-Bubble" und nicht Linux anzukreiden, da die Spiele schlicht nicht dafür gemacht sind.

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Atreyu666: - Video von Bluray rippen (ich will sehen, wer das unter Linux hinkriegt^^)
- Audio-CDs zu mp3s rippen (habe ich auch nie hinbekommen, auch nicht mit Fre:ac (?))
Ich hab dich mal angeschrieben. Ich glaube, das sollten wir nicht öffentlich besprechen. ;-)

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Atreyu666: Erwartungshaltung, dass mein System einfach nur funktioniert, ohne dass ich viel daran machen muss? Was ist daran schlimm?
Schlimm ist daran nichts. Aber du solltest doch auch hier im Notfall wissen, was du machen kannst, wenn es Probleme gibt.
Klappt bei dir unter Windows doch bestimmt auch?
Und dazu muss auch nicht jeder ein "Hacker" oder "Programmierer" sein.
Genauso wenig wie ich Automechaniker sein muss, um zumindest das nötigste an meinem Auto machen zu können. (Obwohl das auch schlimmer wird. hier sind wir dann wieder bei geschlossenen Ökosystemen.)

Mit der Erwartungshaltung meine ich eher, dass Leute denken, sie hätten den vollwertigen Ersatz zu Windows. Und das ist einfach trügerisch, wenn sie eigentlich nur ein "Windows ohne Microsoft" wollen.

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Atreyu666: Wenn aber Linux für die breite Masse zugänglich wäre,
Auch hier: Wer legt das fest? Warum sollte 'Linux' das wollen?
Nutze es doch einfach für dich, statt zum "Selbstzweck" oder um Microsoft damit in den Arsch zu treten. ;-)

Merke: Etwas für die Masse, ist nicht für jeden etwas. ;-)

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Atreyu666: Wie gesagt, es macht Spaß, aber auch Arbeit und ich bin froh, den Anker noch im "sicheren" Windows-Hafen zu haben und alles erstmal mit VM zu probieren.
Alles topp, wenn du Spaß daran hast. Du darfst dich eben nur nicht dazu zwingen.

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Atreyu666: Es ist KEIN Angriff auf Linux, ich finde deren Idee toll
Hat doch auch keiner so gesehen, oder?
Das ist nur eine ganz normale Diskussion. Vollkommen frei von Emotionen.
(Und jetzt mach hin und schmeiß endlich das scheiß Windows runter!) =D

Ich sehe Linux übrigens auch als gute Ergänzung zum GOG-Konzept.
In gewisser Hinsicht ist Linux ja auch "DRM-Frei".

Jetzt müsste man nur noch alle Publisher dazu kriegen alle Spiele DRM-frei zu veröffentlichen und nach x Jahren auch alle Sources zum Spiel frei zu veröffentlichen... *träum* ^__^
Post edited May 13, 2026 by TheHexer_pcg
Ich kenne leider Pop OS nicht und kann dazu nichts sagen, aber für Aktualisierungen benötigt man kein Terminal.
Heroic kannst du dir wie eine exe herunter laden und per Doppelklick installieren.
Statt .exe heißt das eben .deb oder .rpm.

Firefox, Thunderbird, Libre Office, VLC, GIMP decken erstmal die Basics ab und sind per Klick einfach zu installieren.
Auch Musik CD rippen ist kein Problem. Habe ich auch schon gemacht.
Blueray's habe ich noch nicht gerippt und kann dazu nichts sagen.

Also Linux ist schon sehr anwenderfreundlich geworden.

Du hast halt mit Pop OS was genommen, was nicht so Standard ist, wie Debian, Linux Mint oder Ubuntu.
Deshalb mag ich diese Werbung von Magazinen und Youtubevideos für Nischen OS nicht, die angeblichh leicht und einfach sein sollen.

Es gibt aber natürlich Verbesserungspotenzial..
Keine Frage.
Aber die Basics schafft Linux doch schon gut.

Ein bisschen Einarbeitung ist immer nötig. Wie ofdt musste ich den Druckertreiber für andere damals installieren unter Windows.
Bei Problemen sind die Nutzer auch da aufgeschmissen.

Ich habe hier einen Ryzen 7 5800X3D mit einer RTX 4070 SUPER und 16GB DDR4 RAM und das System rennt mit Ubuntu 26.04.
Ich verbrauche gerade mal 2,9GB RAM, obwohl Firefox auf ist und ich die moderne Gnome Oberfläche nutze.
Auch bringt Linux eine richtige Verschlüsselung mit, wenn man denn möchte.
Bitlocker ist ein Witz dagegen.

Und wie gesagt:
Wenn du Steam nutzt, merkst du gar kein Unterschied in der Anwendung.
Das wünschte ich mir auch für GOG. Jedenfalls für Anfänger.
Ich finde den Heroic Games Launcher klasse.
Kann man ja auch unter Windows ausprobieren.
Genau wie die anderen Anwendungen.
Für den 0815 Benutzer reichen die Standardanwendungen auch. Die wenigsten brauchen wirklich Photoshop oder das original Microsoft Word oder Excel.

Wichtig ist meist jemand, der einem das mal ganz in Ruhe zeigt und erklärt.
Dann geht es eigentlich.
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desktop.jpg (249 Kb)
Post edited May 13, 2026 by Patsche85
Ja, ich komme gut klar mit Windows, aber ich hasse Microsoft, die mit ihrer miserablen Art und Weise alles an die Wand fahren. Ich würde mein Leben lang keinen Grund zum Wechsel sehen, wenn Windows in eine bessere Richtung steuern würde. Und so wie ich das erlebt habe, ist Linux nicht nur "in gewisser Hinsicht" DRM-frei, sondern zu quasi 100%, wie eben auch GoG-Spiele (naja, manche sagen so, manche so^^). Linux kostet nicht mal was! Und das alles finde ich großartig. Aber was mir halt echt am liebsten wäre, ist, ganz wie du sagtest, ein "Windows ohne Microsoft". Aber das wird es nicht geben, im Gegenteil. Aber mittlerweile sind viele von MS angepisst, genau wie ich.
Ich muss eine fette Liste an MS-Servern in meinem Router sperren, damit Windows nicht permanent nach Hause telefoniert. Ja, ich mache Updates, aber dann wenn ICH will. Unter Linux bin ich eben der Admin, so wie es sein sollte.

Ich hänge mal ein Meme dazu hier an :)
Attachments:
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Atreyu666: aber ohne ChatGPT wäre ich gestern echt verzweifelt.
Vorsicht damit, das berechnet Wahrscheinlichkeiten und kann so falsch liegen wie seine Trainigsdaten nun mal waren oder auch nicht. Installieren tut man als „root“ und somit sollte man lieber „man“ trauen als der K„I“.

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Atreyu666: danach geht es eben bei Linux los, dass man alle möglichen Dinge über Shell eingeben muss - was an sich nicht schlimm ist, […] Man muss so vielen von Hand machen, weil sonst eben nicht alles funktioniert. Ich brauche apt update, damit ich Heroic im Cosmic Store überhaupt finden konnte. […]
Dennoch habe ich immer noch das Gefühl, dass Linux da echt extremere Anforderungen an die Autodidaktik (und Suchmaschinen) stellt.
Viel davon halte ich eben für ein „Gefühl“, auch weil sehr viel der Hilfe, die man beim Suchen findet, Antworten unter Verwendung der Kommandozeile gibt – einerseits, weil die allermeisten Leute, die sich sehr gut auskennen, noch damit aufgewachsen sind und es früher tatsächlich nicht anders ging, andererseits, weil das per Text kopiert oder direkt getippt werden kann. Alternative für die Helfenden: graphisches Programm starten, Bildschirmphoto-Orgie, rote Pfeile und Rahmen reinmalen, weil es als Text-Beschreibung allein kaum nachzuvollziehen ist. Wenn die Kommandozeilen korrekt sind, ist das hingegen immer recht eindeutig.
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TheHexer_pcg: Definiere Basics, die nicht von deinem Usecase abhängig sind.
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Atreyu666: Zum Beispiel:
- Audio (zB mp3) wiedergeben
- Video wiedergeben
VLC
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Atreyu666: - Spiele simpel installieren und starten
Heroic & Lutris finde ich nun nicht wirklich schwierig; bei der Erstkonfiguration sehe ich eine Hürde, liegt meiner Meinung nach daran, daß es eben nicht das Produkt des einen Spieleverkäufers nur für SEINEN Laden ist. Steam ist unter Linux genauso simpel (oder auch nicht), wie unter Windows.
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Atreyu666: Bei mir persönlich kommen noch Sachen hinzu, die auch nicht ganz exotisch sind, wie:
- Video von Bluray rippen (ich will sehen, wer das unter Linux hinkriegt^^)
- Audio-CDs zu mp3s rippen (habe ich auch nie hinbekommen, auch nicht mit Fre:ac (?))
K3B (Filme nicht getestet, CD-Audio einfach per Knopfdruck)
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TheHexer_pcg: Dito.
Allerdings sehe ich hier eben die Gefahr, dass, wie bereits erwähnt, gewisse Erwartungshaltungen erzeugt werden.
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Atreyu666: Erwartungshaltung, dass mein System einfach nur funktioniert, ohne dass ich viel daran machen muss? Was ist daran schlimm? Ich bin sicher, dass Linux das irgendwann kann.
Kann es; meiner Mutter habe ich damals als Rentnerin das erste Ubuntu gegeben, das rauskam. Wenn man nicht zuerst Windows gelernt hat und die Erwartungshaltung dann ist, daß Linux genauso gehen müsse, dann ist es ebenso einfach.
Außerdem wird mit zweierlei Maß gemessen: die Unzulänglichkeiten von Windows sind alle gewohnt, die tollen Ratschläge in der Computer-Bild gibt es aus Gründen.
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Atreyu666: Wie gesagt, es macht Spaß, aber auch Arbeit und ich bin froh, den Anker noch im "sicheren" Windows-Hafen zu haben und alles erstmal mit VM zu probieren.

edit: Und nochmal: Es ist KEIN Angriff auf Linux, ich finde deren Idee toll, so wie ich auch GoG's DRM-frei Philosophie toll finde (hat ja viel Ähnlichkeit)! Für mich ist es nur aktuell als Hauptsystem noch ausgeschlossen!
Das ist vor allem eine Gewöhnungsfrage. Vieles liegt auch an laschen Voreinstellungen unter Windows. Unter DOS und dem darauf aufsetzenden Original gab es halt keine Benutzerverwaltung, keine Berechtigungen auf Dateisystem-Ebene, die NT-Reihe von Windows hatte das aber von Anfang an auch, sogar komplizierter – wurde nur für die Heimbenutzer-Systeme versteckt und nicht genutzt, damit alles „rundläuft“, ist man stets Quasi-Administrator gewesen, heute kriegt man ein Fensterchen präsentiert zum „Abnicken“ – mit dem fatalen Lerneffekt: wenn ich widerspreche, funktioniert es nicht. Auch deswegen haben die Verbrecher leichtes Spiel: die Opfer klicken selber auf: „Ja, ich will den Trojaner installieren“. „Rechteprobleme“ kennt man also unter Windows aus historischen Gründen eher weniger.

Andere Sachen sind nur ein Problem, wenn man sie erstmal aus Linux-Sicht „falsch“ gelernt hat, beispielsweise die Unterscheidung von Groß- und Kleinbuchstaben fast überall anstatt fast nirgends. Windows KANN das auch anders mit NTFS.

Sowohl was die Rechte, als auch die Großbuchstaben angeht, haben das auch ursprünglich die Heerscharen von Windows-Programmierern nicht als relevant gelernt. Hätte Microsoft das also bei der Einführung von NT so wie Linux „voreingestellt“, hätte spontan kaum mehr was von dem funktioniert, was nicht mitgeliefert worden ist.
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ChFra: Vorsicht damit, das berechnet Wahrscheinlichkeiten und kann so falsch liegen
Wie gesagt, es ist ganz gut um gebündelt Informationen zu listen.
Man sollte allerdings niemals ungeprüft irgendetwas ins Terminal hämmern.

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ChFra: Wenn die Kommandozeilen korrekt sind, ist das hingegen immer recht eindeutig.
Wie gesagt: inhärenter Bestandteil des Bedienkonzeptes. Das kennt man eben nicht von Windows.

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ChFra: VLC
Der Klassiker aber wie ich oben schon schrieb, sollte das ja bei jeder großen Distro dabei sein.
Alternativ mpv oder im Terminal ffplay. =D

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ChFra: Heroic & Lutris finde ich nun nicht wirklich schwierig;
Darum ging es ja nicht.
Es wurde ja die Erwartung gestellt, dass sowas ootb zu laufen hat.
Wie gesagt, das ist nicht der usecase und eben nicht das Problem von Linux.

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ChFra: K3B (Filme nicht getestet, CD-Audio einfach per Knopfdruck)
Filme wird der nicht so kopieren können, wenn sie geschützt sind. Da fehlen dann ein paar Sachen.
Audio-CDs kann ich mir da eher vorstellen, würde aber hier zu anderen Programmen raten.

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Atreyu666: Erwartungshaltung, dass mein System einfach nur funktioniert, ohne dass ich viel daran machen muss? Was ist daran schlimm? Ich bin sicher, dass Linux das irgendwann kann.
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ChFra: Kann es; meiner Mutter habe ich damals als Rentnerin das erste Ubuntu gegeben, das rauskam. [...]
Wenn man sich nach dem "Standard-Usecase" (Spiele ausgeklammert) richtet, ist Linux genau so gut, wenn nicht besser als Windows.
Meine Mutter nutzt auch seit Ewigkeiten Linux und ist hoch zufrieden.

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ChFra: Das ist vor allem eine Gewöhnungsfrage. Vieles liegt auch an laschen Voreinstellungen unter Windows. […]
Sagen wir so: Windows hat vieles salonfähig gemacht, was in der IT eigentlich verpönt ist oder sein sollte, eben weil es "bequem und nutzerfreundlich" sein wollte.

So, aber jetzt hau ich mich hin. Gute Nacht euch allen ^__^
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Atreyu666: [...] Aber danach geht es eben bei Linux los, dass man alle möglichen Dinge über Shell eingeben muss - was an sich nicht schlimm ist, aber ohne ChatGPT wäre ich gestern echt verzweifelt. Man muss so vielen von Hand machen, weil sonst eben nicht alles funktioniert. Ich brauche apt update, damit ich Heroic im Cosmic Store überhaupt finden konnte.
Ich meine, ich bin nicht sooo doof, ich weiss, wie man googelt, aber viele Leute dürfte das eben abschrecken. [...]
[...]
- Video von Bluray rippen (ich will sehen, wer das unter Linux hinkriegt^^)
- Audio-CDs zu mp3s rippen (habe ich auch nie hinbekommen, auch nicht mit Fre:ac (?))
[...]
Neben K3B könnstest du auch Handbrake für's Rippen versuchen. Ich habe zwar auch keine Erfahrung mit Filmen, aber von den Optionen her sollte es gehen. Übrigens kann mittlerweile sogar der VLC-Player Medien konvertieren - und da steht auch Blueray etc. dabei. Versucht habe ich es aber noch nicht.

Das Terminal brauche ich sehr selten - ich sehe das absolut nicht wie Hexer als "inhärente[n] Bestandteil des Bedienkonzeptes" und wenn ich's doch mal brauche, dann ...

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TheHexer_pcg: Man sollte allerdings niemals ungeprüft irgendetwas ins Terminal hämmern.
Ach was, Feigling :P Seit Jahren werfe ich per Drag and Drop da immer wieder mal alle möglichen Fundstücke hinein und das geht :D
Moin!

Als ich 2012 zum ersten Mal Linux ausprobiert hatte, hatte ich sogar richtig Lust dazu zu verstehen, wie das alles funktioniert.
Ein freies und kostenloses Betriebssystem, welches deine Privatsphäre schützt.
Das muss man doch einfach lernen.
Die LPI bietet sogar kostenloses Lernmaterial an:

https://learning.lpi.org/de/learning-materials/learning-materials/

Einfach herunterladen und los geht's.

Und bei Problemen gibt es immer noch das Forum, wobei ich da leider sagen muss, dass die Anfänger nicht immer so toll aufnehmen und vieles vorraussetzen.
Aber die K ist auch da schon ganz gut. Zur Not checkt man mit einer anderen KI gegen. ;)

Und ja, das Troubleshooting wird immer über Terminalbefehle gemacht, weil es einfacher ist zu helfen.
Man muss nicht sagen klick da, mach das.
Und nicht jeder Helfer nutzt deine Desktopoberfläche.
Die Terminalbefehle sind immer gleich und funktionieren unabhängig von dem GUI.
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rostfreyh: Handbrake für's Rippen versuchen.
Nicht ohne weiteres und auch nicht verlustfrei aber ja, geht.
(Ich bin mir übrigens nicht so sicher, ob wir das hier öffentlich besprechen sollten...)

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rostfreyh: Ich habe zwar auch keine Erfahrung mit Filmen, aber von den Optionen her sollte es gehen. Übrigens kann mittlerweile sogar der VLC-Player Medien konvertieren - und da steht auch Blueray etc. dabei. Versucht habe ich es aber noch nicht.
Auch hier: Nicht ohne weiteres und auch nicht die beste Option.

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rostfreyh: Das Terminal brauche ich sehr selten - ich sehe das absolut nicht wie Hexer als "inhärente[n] Bestandteil des Bedienkonzeptes" und wenn ich's doch mal brauche, dann ...
Wie gesagt, du kannst heutzutage auch unter Linux alles in der GUI machen.
Das Terminal war und ist aber eben genau das, denn ohne, wirst du manche speziellen Aufgaben nicht erledigen können.
Meine Aussage bezog sich außerdem darauf, dass gesagt wurde man müsse unbedingt nach der Installation ins Terminal.
Bedenke auch: Vor jeder GUI waren Terminaleingaben das Maß der Dinge. ;-)
Du wirst, egal wie, den Einsatz des Terminals in Linux nicht wegdiskutieren können.
Unter Windows ist das schon anders. Da hab ich zwar auch viel in cmd gemacht aber wirklich "brauchen" tust du es da nie.

Wenn man sich mit dem Terminal zu helfen weiß und dann den Rest versteht ist es einfach bequemer als sich durch eine verwurstelte GUI zu klicken.
Und ich nutze xterm. =D

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rostfreyh: Ach was, Feigling :P Seit Jahren werfe ich per Drag and Drop da immer wieder mal alle möglichen Fundstücke hinein und das geht :D
Pah Drag & Drop!
Außerdem: Gehen tut vieles. Die Frage ist nur: Was macht es? =D


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Patsche85: Und bei Problemen gibt es immer noch das Forum, wobei ich da leider sagen muss, dass die Anfänger nicht immer so toll aufnehmen und vieles vorraussetzen.
Die Erfahrung hat wohl jeder mal gemacht.
Man muss aber auch die eingefleischten Linuxer verstehen, die solche Leute vielleicht schon seit Jahren kommen und gehen sehen haben.
Wenn da der x-te Nutzer ruft: "Warum ist Linux nicht wie Windows!" hätte ich auch keinen Bock mehr.

Sieh es mal von der anderen Seite: Wenn Linux das dominierende System auf dem Desktop wäre und viele Nutzer würden zu Windows wechseln, dann wäre es doch auch nicht anders.
Die Leute müssen sich gewöhnen und einarbeiten.
Da ist es nicht verwerflich ein bisschen Eigeninitiative zu erwarten.

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Patsche85: Und ja, das Troubleshooting wird immer über Terminalbefehle gemacht, weil es einfacher ist zu helfen.
Man muss nicht sagen klick da, mach das.
Und nicht jeder Helfer nutzt deine Desktopoberfläche.
Die Terminalbefehle sind immer gleich und funktionieren unabhängig von dem GUI.
So ist es.

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Patsche85: Ein freies und kostenloses Betriebssystem, welches deine Privatsphäre schützt.
Das muss man doch einfach lernen.
Eben.
Keine Firma kann mir vorschreiben, wie ich dieses Betriebssystem zu nutzen habe oder kann es mir wieder wegnehmen.

Für mich ist Linux keine Alternative zu Windows.
Für mich ist es schlicht besser, weil alles geschmeidiger läuft.

Ich nutze das System für mich und meine Aufgaben und ich habe Spaß damit.

Deinen Link hau ich mal in den Startpost. ;-)
avatar
TheHexer_pcg: [...]
Du wirst, egal wie, den Einsatz des Terminals in Linux nicht wegdiskutieren können.
Unter Windows ist das schon anders. Da hab ich zwar auch viel in cmd gemacht aber wirklich "brauchen" tust du es da nie.[...]
Ich will es auch niemandem wegnehmen oder wegdiskutieren. Das Ding ist nützlich, v.a. in dem von Patsche85 bereits beschriebenen Troubleshooting-Kontext. Ich weiß nicht, was du da für spezielle Aufgaben beackerst. Aber ICH brauche es sonst so gut wie nie. Im Alltag gar nicht. Das letzte Mal, dass ich da was bewusst mit gemacht habe, das ist fast ein Jahr her, glaube ich. Da hatte ich Soundprobleme mit einem neuen (etwas speziellen) Headset. Dass Atreyu666 das braucht, um Updates zu machen, kommt mir seltsam vor. Und ich vermute, das wäre auch automatisch bzw. im GUI über eine Aktualisierungsverwaltung gegangen.

Und erzählt mir nicht, dass ihr bei Windows nicht irgendwann schon mal an die Registry musstet oder irgendetwas ähnliches. Und dass das dann intuitiv ging. Man muss für jedes Betriebssystem Basiswissen haben und mal irgendwo was nachschauen/-fragen.
Windows ist kein "Automatik-Getriebe", das sehe ich immer mehr, während ich mich immer weiter davon entferne und mir dann doch auf Arbeit wieder mal irgendein Problem unterkommt. Es ist nur die Gewohnheit, wie bereits gesagt wurde.

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TheHexer_pcg: [...]
Pah Drag & Drop!
Außerdem: Gehen tut vieles. Die Frage ist nur: Was macht es? =D
Es läuft. Trotz all meiner dilettantischen Sünden und Frechheiten läuft es weiterhin. Ich habe mich längst von der Idee verabschiedet, dass ich das so irgendwann kaputt kriege. Beim Microsoft-BS würde ich schon längst vor sich ewig drehenden Rädchen sitzen und hätte schon x-mal neuinstallieren müssen. Und ich brauchte in jetzt doch schon ein paar Jahren nur zweimal die Timeshift-Funktion als Ausweg ;D
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rostfreyh: Ich will es auch niemandem wegnehmen oder wegdiskutieren.
Nö, alles gut. Mir ging es halt nur darum zu sagen, dass es eben fester Bestandteil einer Distribution ist.

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rostfreyh: Ich weiß nicht, was du da für spezielle Aufgaben beackerst.
So gut wie alles. Nicht nur spezielle Sachen.
Als Arch-User habe ich keine grafische Oberfläche für den Paketmanager.
Da ich aliases nutze, reicht ein ein einfaches "update" um mein System zu aktualisieren.
Ist besser als "sudo pacman -Sy --needed archlinux-keyring && pacman -Su" zu tippen oder sich zu merken. =D
Das nur zum Thema, "wenn man sich zu helfen weiß". ;-)

Speziell wird es dann, wenn man tiefer am System arbeitet.
Die ganze Sache mit den BluRays und Audio-CDs.
Da kommst du nicht drumherum.

Oder wenn du viel mit Skripten arbeitest, um dir Arbeitsprozesse zu erleichtern.
Kernel, Treiber, Display, Dienste, udev, Logging etc. Die ganzen Feinabstimmungen.
Zugegeben, für viele Arch-User vielleicht auch ein "normaler" usecase und in meinem Fall sowieso aber der normale Desktop-Nutzer kommt mit sowas nicht in Berührung.

Da hab ich enorm viel investiert um mir mein Linux zu bauen und mir Komfort zu schaffen.
Viele meiner Shellskripte nutzen bspw. auch yad um eine GUI darzustellen. ;-)
Eben weil es auch durch die, von mir genannten, Ökosysteme schwierig ist ein schönes und gut bedienbares Linux zu bauen, wenn man eben auf Software aus diesen Ökosystemen angewiesen ist.
Nicht jede GUI ist wirklich gut.

Du lieferst ja auch ein Beispiel für einen Spezialfall:
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rostfreyh: Da hatte ich Soundprobleme mit einem neuen (etwas speziellen) Headset.
Ich bin mit dem Terminal auch schneller, wenn ich bspw. Textdateien des Systems mit sudo nano öffne als bspw. den Dateimanager mit root zu öffnen oder den grafischen Texteditor. (Für beides habe ich aber auch eigene Thunar-Funktionen im Kontextmenü) ;-)

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rostfreyh: Aber ICH brauche es sonst so gut wie nie. Im Alltag gar nicht.
Ist ja auch ok, wenn das für dich so funktioniert.

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rostfreyh: Dass Atreyu666 das braucht, um Updates zu machen, kommt mir seltsam vor. Und ich vermute, das wäre auch automatisch bzw. im GUI über eine Aktualisierungsverwaltung gegangen.
Eben. Mir kommt es ja auch komisch vor.
Es gibt ja Synaptic für sowas.
Ich denke mal, das wird Pop!_OS auch haben.

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rostfreyh: Und erzählt mir nicht, dass ihr bei Windows nicht irgendwann schon mal an die Registry musstet oder irgendetwas ähnliches. Und dass das dann intuitiv ging.
Schon aber nicht sehr häufig. Aber der Registry-Editor ist ja eine GUI. Wie intuitiv willst du es da haben?
Zugegeben, verbesserungswürdig. =D

Auch hier habe ich immer cmd und reg-Dateien benutzt.
Deutlich(!) intuitiver!

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rostfreyh: Man muss für jedes Betriebssystem Basiswissen haben und mal irgendwo was nachschauen/-fragen.
Windows ist kein "Automatik-Getriebe", das sehe ich immer mehr, während ich mich immer weiter davon entferne und mir dann doch auf Arbeit wieder mal irgendein Problem unterkommt. Es ist nur die Gewohnheit, wie bereits gesagt wurde.
Wie ich ja auch mehrfach erwähnt habe. ;-)

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rostfreyh: Ich habe mich längst von der Idee verabschiedet, dass ich das so irgendwann kaputt kriege.
Soll ich dir mal zeigen wie?
Dann hast du den Spaß deines Lebens. (und ich auch) =D

Aber stimmt schon, Linux ist, auch fernab einer immutable-Distro, sehr robust, eben weil es konsequent ist.

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rostfreyh: Und ich brauchte in jetzt doch schon ein paar Jahren nur zweimal die Timeshift-Funktion als Ausweg ;D
Guter Mann! Timeshift ist super!
Post edited May 13, 2026 by TheHexer_pcg
Selbst auf meinem betagten Lenovo T420 läuft ein aktuelles Xubuntu 26.04, welches gerade mal 4GB RAM besitzt.
Ein aktuelles Windows bekommt man da nicht drauf.

Es wird nicht mal 1GB RAM verwendet.
Genau für solche Einsatzzwecke gibt es verschiedene Desktopoberflächen.
Ich mag diese alten und robusten Laptops von Lenovo der T Serie.
Die sind einfach kult und schon gut modular aufgebaut.
Aber darum geht es hier nicht.
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