Atreyu666: Ich finde es auf der anderen Seite gar nicht so toll, wenn man schnelles Internet sein eigen nennt. Es entsteht dann irgendwie so eine Selbstverständlichkeit.
springtoiffel: Richtig! Und diese Selbstverständlichkeit führt dann, zumindest bei mir, wieder zu Frust.
Ich hatte seit 2010 6 Jahre lang 280 kb/s. Dann ein Umzug, plötzlich 7 Mb/s - zuerst der Unglaube, wie verdammt schnell das ist. Irgendwann dann die Ernüchterung, wenn der Download dann doch Stunden dauert.
Aktuell 14 Mb/s - am Anfang wieder geschockt, ist ja doppelt so schnell wie die 7 Mb. Aber bei Hausnummern wie Red Dead Redemption 2 kommt auch hier wieder leichter Frust auf.
Prinzipiell bin ich voll und ganz für "auf die Bremse treten & bewusster leben"; nur lebe ich das so aus, indem ich mal nichts tue und aktiv den Gedanken lausche, die so von selbst kommen. Oder im Sommer früh genug aufstehe, um den Übergang von Nacht auf Sonnenaufgang zu sehen.
Bei Spielen ist meiner Meinung nach Geduld fehl am Platz; wenn ich etwas downloade, dann will ich es spielen. Wenn der Download übermäßig lang dauert, dann erzeugt das bei mir Frust. Klar, man kann die Zeit des Downloadens auch nutzen, um seine Gedanken anzuhören, zu lesen, oderwasweißichwastun. Aber wie gesagt, Download = "ich will das Ding jetzt zocken" - das wirkt sich natürlich auch auf den Gedankenfluss und ganz allgemein die Konzentration aus.
Oder wie neulich; Spiele auf steam im Weihnachtssale gekauft ... bis fast Ende Januar eine Downloadgeschwindigkeit von 80 kb/s oder teilweise sogar nur einzelne Bytes gehabt. Sorry, Geduld ist begrenzt, genauso wie Lebenszeit.
Immerhin hätte ich in diesen 4 Wochen auch den Löffel abgeben können; und wofür hab ich mir die Spiele dann bitte gekauft? Da wären wir wieder beim Streaming als für mich attraktive Alternative. :D
Aber ist wie bei allem halt individuell, jeder hat seine Grenzen woanders.
Zusammenfassen lässt es sich mit den weisen Worten: "Wen's stört, den stört's, wen nicht, den nicht." ^^
Auch dem stimme ich zu, und kann deinen Standpunkt verstehen und nachvollziehen.
Leider gibt es ja kaum noch Spiele-DVDs (die guten alten)
Und wenn, sind keine Daten drauf. Oder es muss trotzdem noch eine ordentliche Portion heruntergeladen werden.
Was dann meist eben nicht DRM frei ist. Und im Normalfall direkt zu einem Steam-Account führt.
Soll nochmal jemand sagen "Steam habe kein Monopol."
Und ja, absolute Stille und regelmäßig "In sich selbst hinein hören" ja, sogar mit sich selbst sprechen.
Das ist sehr gesund und gut, für die eigene Psyche.
Hab ich jetzt erst wieder festgestellt. Während einiger Wochen strikter digitaler und sozialer Abstinenz.
Man sollte frei leben. Frei von allem was einem unnötig Energie und Kraft kostet. Frei von dem, was man nicht möchte.
Bevor jetzt wieder Kritik aufkommt, geprägt von unserem modernen, auf Leistung, Funktionalität und Schnelligkeit geprägten Leben.
Ich sage niemanden er soll alles aufgeben und irgendwo einsam als Eremitin/Eremit leben.
Es sollte nur jeder Mensch einmal darüber nachdenken. "Was erwartet man von mir?"
Dann zu der gesunden Erkenntnis gelangen. "Ist mir egal. Wichtiger ist, .... was erwarte ich selbst von meinem Leben?"
Ich könnte mich immer mehr mit dem Gedanken anfreunden.
Mich in eine abgelegene, chinesische Berglandschaft zurückziehen zu wollen.
Dort im ruhigen, friedlichen Einklang mit der Natur zu leben.
Und gelegentlich Schülerinnen und Schüler auszubilden, in der hohen Kunst der "Ohrfeigen."
Als Meisterin "Weiße Lotusblüte".
(Der letzte Teil ist eine humoristische Anspielung, an eine Folge der Sitcom "How i met your Mother"
Der Rest mein voller Ernst.)
Zusatzanmerkung.
Und da mir der Name gerade so gut gefällt, und ich Launcher-San viel zu lange nicht mehr getriggert habe.
Werde ich mich eventuell in "Weiße Lotusblüte" umbenennen.
Die finale Entscheidung dazu fällt in den nächsten Stunden und hängt von meiner Laune ab.