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Super Catboy

Ein Platformer in der Super Catboy und seine Freundin Weapongirl eine Horde mutierter Hunde und einen verrückten Professor aufhalten müssen. Vom Gameplay her nichts besonderes, es gibt klassische Platformer-Action und ein wenig Beat 'em Up. Allerdings ist das ganze grafisch sehr schön gestaltet und erinnert mit der hübschen Pixel-Grafik sehr stark an klassische Spiele aus der 16-bit-Ära. Gleiches gilt auch für die Musik.

Das Spiel ist insgesamt recht kurz, ich war in 5,5 Stunden durch (und bin bestimmt nicht der schnellste Spieler). Auch die einzelnen Level sind angenehm kurz, wenn man wirklich mal seine 9 Leben verballert, verliert man nur sehr wenig vom Fortschritt. Wenn man innerhalb der Level ein Leben abgibt noch weniger, denn es gibt pro Level drei bis vier Checkpoints an denen es weitergeht.

Auch die Bossfights waren nicht sehr hart, lediglich der letzte hat ein wenig Geduld erfordert.

Fazit: Kann man spielen wenn man das Genre mag und Lust auf hübsche Pixelgrafik hat.
The Outer Worlds: Spacer's Choice Edition 7 / 10

So auch mal mein erstes Spiel in 2026 fertiggestellt.
Technisch und bugmäßig (also keine Bugs,kein Absturz) absolut einwandfrei - war spannend zu sehen weil ich in Erinnerung hatte dass dieses "Remaster" nach dem Release bezüglich Technik/Bugs ziemlich zerissen wurde.
Grundsolides AA Spiel in Summe. Die Spielwelt an sich gefällt mir grundsätzlich recht gut aber es gibt Abzüge in der B-Note.

Skillsystem und Itemsystem sind okay aber auch nicht überragend. Gunplay okay bis gut. Gegner wiederholen sich leider ziemlich. Insgesamt auch das Gameplay irgendwann recht repetitiv. Begleiter und Begleiterquestlinien auch solide.

Und während mir das grundsätzliche Worldbuilding recht gut gefällt ist die Welt am Ende dann doch nicht so richtig immersiv weil die Corpo Kritik leider dann doch ein bisschen zu sehr ständig mit der Brechstange kommt und der krude Humor auch stets verwendet wird - gleichzeitig sollen manche Dinge aber auch eher tragisch sein - diese 3 Dinge harmonieren dann am Ende nicht wirklich gut - also man hätte das Spiel entweder noch etwas düsterer machen müssen und/oder den dunklen Humor dann doch mehr in den Vordergrund stellen.

Ein weiteres Problem ist dass es teilweise dann doch je nach Quest irgendwie zuviele Fraktionen/Npcs gibt mit denen man aber immer nur wirklich sehr wenig interagiert - das entwertet die Entscheidungen teilweise massiv bzw. einem ist es tatsächlich eher egal wofür man sich am Ende entscheidet.
Hier spielt auch rein dass mehrfach im Spiel die bösen Optionen auch eher idiotisch sind (also im Sinne von würde auch ein böser Charakter nicht machen weil die Entscheidung einfach dumm und nicht zu seinem Vorteil und auch nicht wirklich zielgerichtet böse ist)

Falls jemand nur das Hauptspiel ohne DLC gespielt hatte - die DLCs werten das Spiel in Summe recht gut auf. Einer der DLCs enthält prinzipiell auch Haupthandlung.

Abschließend solides AA Spiel mit angenehmer Dauer (40 Stunden bei mir) dem ein bisschen die Luft ausgeht (Repetition + Ende). Hat aber schon Lust auf den zweiten Teil gemacht.
Subverse

Ein Strizzi als Captain und Held einer Weltraumsaga: Ja, das ist ein kleines bisserl subversiv, in jedem Fall aber bemerkenswert. Subverse hat mir viel Spaß bereitet – freilich anders, als manche jetzt denken mögen. Die Mischung aus Visual Novel, taktischen Rundenkämpfen wie in X-Com und arcadelastigen Raumgefechten hat mir gefallen, auch wenn der Taktik‑RPG‑Teil anspruchsvoller hätte ausfallen dürfen. Glanzlichter sind das spitzenmäßige Voice Acting und wirklich alle Zwischensequenzen – wenn man von den Sexszenen einmal absieht. Letztere sind in den ersten zwei Spieldritteln einfach nur billig und schlecht gemacht. Darin liegt wahrscheinlich ein Grund, warum etliche Backer enttäuscht waren. Vermutlich haben sich manche Puderanten mehr Interaktivität beim dargestellten Bettsport gewünscht und mutierten ob ihrer Enttäuschung zu Suderanten.

In Subverse bekommen alle ihr Fett weg: Pornofreaks und Pornoindustrie, Kritiker und Spielejournalisten, Nerds, Spieler, die Spieleindustrie und die gesamte Fan‑Kultur. Subverse ist schlicht ein amüsanter Ritt durch die Popkultur der letzten Jahrzehnte. Hier wurden wirklich alle gängigen Motive, Sujets und Topoi eingebaut – stets selbstironisch und im Stil des Laddism der 90er und Nullerjahre dargebracht. Ich vermute, dass etliche Backer mit dieser Selbstironie nicht klarkamen, vor allem, wenn sie so britisch-derb daherkommt.

Sehr lustig fand ich, dass nur zwei Australier an Bord des Gefängnisschiffs Gulag IV waren, dessen Passagiere irgendwo am Gesäß einer weit entfernten Galaxis auf einem als Mülldeponie dienenden Planeten die Kolonie Nü Vegas gründeten. Wie war das Schiff dorthin gekommen? Natürlich durch ein Wurmloch. Ganz genau. Einfach mal wörtlich nehmen und bildlich vorstellen.

Ich habe gute 60 Stunden bis zum Abspann gebraucht. Leider hängt die GOG-Version zurück, der aktuelle Patch ist noch nicht in der GOG-Galaxy angekommen. Auch der bereits auf Steam erschienene Story-DLC steckt vermutlich irgendwo fest.

So oder so werde ich demnächst auf der Mary Celeste unterwegs sein. So hieß nicht nur das Schiff des namenlosen Captains, sondern auch eines der bekanntesten Geisterschiffe. Die historische Mary Celeste ist Schauplatz des Adventures Black Sails von Deck 13, das gerne mal den Weg in die GOG-Galaxy finden dürfte. Das Raumschiff Mary Celeste hat einen Tarn-Modus, mit dem sie wie von Geisterhand verschwinden kann.
Chambers of Devious Design

Im Grunde ein Brettspiel. Man spielt den Gehilfen eines Superschurken und muss für ihn Geheimverstecke bauen. Dazu platziert man Räume möglichst geschickt auf dem Spielfeld und erhält dafür Punkte und Boni. Bis zu drei andere Gehilfen versuchen das Gleiche und man muss diese schlagen. Wer nicht mehr anlegen kann, verliert und ist raus.

Es gibt verschiedene Missionen, z,B. als erster eine bestimmte Punktzahl erreichen, eine bestimme Anzahl Räume des Gegners zerstören oder als letzter auf dem Spielfeld übrig bleiben.

Es gibt 8 kleine Kampagnen mit jeweils 6 Missionen. Wenn man eine geschafft hat, schaltet man einen neuen Gehilfen und damit auch eine neue Kampagne frei. Wobei sich ehrlich gesagt die Kampagnen jetzt nicht so arg voneinander unterscheiden. Lediglich die Fähigkeiten mit denen man als Gehilfe startet sind unterschiedlich. Allerdings kann man diese pro Mission sowieso nur einmal einsetzen und sie sind daher nicht wirklich wichtig.

In den späteren Kampagnen werden die Missionen immer etwas schwieriger, auf normalen Schwierigkeitsgrad war jedoch nur die letzte so richtig knifflig (hier spielen alle drei Gehilfen gezielt gegen einen). Ansonsten sind die AI-Spieler nicht die schlauesten und machen häufig relativ dumme Fehler.

Alternativ kann man auch auf dem Sofa gegen menschliche Spieler spielen. Kann mir gut vorstellen, dass das Spaß macht, hatte aber leider keine Mitspieler um es auszuprobieren.

Grafik, Musik und Soundeffekte sind zweckdienlich. Die Story in den Kampagnen ist sehr dünn, zuweilen aber ganz amüsant.

Insgesamt hat mir das Spiel sehr viel Spaß gemacht und ich war etwas über 20 Stunden damit beschäftigt und die ganze Zeit gut unterhalten. Bugs konnte ich überhaupt keine feststellen, was ich für ein Ein-Mann-Projekt doch recht beachtlich finde.Von mir gibt es daher eine Empfehlung und ich werde auch mal die anderen Spiele des Entwicklers auschecken.
Mal wieder ein Update

Eriksholm 8.5 / 10

War mein Gewinn von Docs Fightclub. Hat mir sehr gut gefallen!
Angenehme Länge. Hat denke ich (auch wenn dieses Jahr wohl noch 2-3 starke Spiele kommen) Stand jetzt durchaus Chancen mein Game of the Year 2026 zu werden.
Schönes narratives Schleichadventure. Setting ist sehr gut umgesetzt und auch die Cutscenes sorgen für recht gute Immersion.
Grafisch/Artdesign super und auch Sprachausgabe gut (bezogen auf die englischen Sprecher).

Sehr unterschiedliche Maps in Summe und auch eigentlich in jeder Map mal eine neue Mechanik und nicht in Richtung nun mach Mechanik X 27 mal am Stück sowie die andere 15 Mechaniken aus den vorherigen Maps.

Schwierigkeit des Schleichens wirklich sehr fair (und auch gute Checkpoints).
Ich war mir am Anfang nicht sicher ob mir Echtzeitschleichen ohne Pausefunktion gut gefallen würde aber es ist wirklich fair gemacht und spielt sich recht flüssig und aufgrund der fehlenden Pause+Action Queue ist es dann auch dementsprechend gut balanced und muss zugeben am Ende habe ich die Quicksave Orgien aus Shadow Tactics o.Ä. tatsächlich nicht vermisst :D. Spielt sich halt ein bisschen anders aber keineswegs schlechter.

Lost Records: Bloom & Rage 6.5 / 10

2025 er Spiel von DON'T Nod. Hat mich in Summe leider (etwas) weniger abgeholt als Life is Strange oder Tell Me Why.
Nettes 90ger Setting und an sich gut umgesetzte Gameplay Mechanik mit einer Kamera (Aufnahmen können dann auch nachträglich angeschaut werden und Co).
Handlung mit übernatürlicher Komponente im Hintergrund die aber leider dann "nicht wirklich genutzt wird" (also hätte für mich dann entweder lieber ganz raus gemusst oder doch noch mehr in den Vordergrund gehört ).
Gerade die 2 zweite Hälfte vom ersten Tape (2 in Summe insgesamt) fande ich irgendwie eher schwach. Charakterentwicklung (also Verhalten usw.) in Summe eher schwach und Dialoge teils wirklich (also auch abseits von Hauptentscheidungen) sehr stark in Richtung sag X sonst mag dich Y nicht mehr - hat sich in diesem Spiel sehr viel mehr mechanisch angefühlt als noch in den älteren Spielen und die Dialoge dann auch teilweise recht unimmersiv. Insgesamt auch starke Probleme mit Pacing. Komfortfunktionen wie bereits gehörte Dialogue zu überspringen fehlen und reduziert den Wiederspielwert massiv. Ebenfalls noch ein Cliffhanger bzw. wir machen vielleicht ein nächsten Spiel Ende - in Summe recht unbefriedigend.
Luna

Ich dachte ich muss mal wieder eines der unzähligen Spiele spielen, die ich aus den Itch.io-Charity-Bundles habe. Ist immer ein wenig Glücksspiel, da die Qualität sehr schwankend ist.

Luna ist ein sehr kurzes Adventure (Spielzeit ca. eine Stunde) und handelt von einem kleinen Vogel, dem Mond und dem manchmal notwendigen Wandel in der Natur. Die Rätsel sind sehr einfach und wiederholen sich mehrfach. Die Story ist jetzt auch nicht übermäßig komplex. Aber das Spiel besticht durch eine sehr hübsche Kinderbuch-Optik und schöne Musik. Insgesamt recht entspannend.

https://funomena.itch.io/luna
Hogwarts Legacy [9/10]

Ich wusste schon länger, dass ich es spielen werden. Allein schon, weil ich Action-Adventures in der Verfolgeransicht sehr mag. Aber weil sowohl die Bücher, als auch die Filme rund um Harry Potter an mir vorbeigegangen sind, habe ich "Hogwarts Legacy" sehr lange vor mir hergeschoben.

Ein guter Preis führte letztes Jahr -wenige Wochen bevor es auf Epic Games verschenkt wurde- dazu, mich näher mit "Hogwarts Legacy" zu befassen. Bis Anfang diesen Jahres konnte es mich bestens unterhalten. Grafik, Geschichte (Atmo), Sound, Gameplay - alles großartig. An "Hogwarts Legacy" habe ich wirklich gar nichts auszusetzen.

Einen Punkt ziehe ich trotzdem ab, weil es sich doch etwas seicht spielt. Denn wirklich böse kann man sich im Spiel nicht geben. Egal welche Entscheidung man trifft, sie führt immer zu ein und demselben (guten) Ergebnis. Tut dem Spiel aber keinen Abbruch. Mich jedenfalls hat es nicht gestört. Nach 160 Stunden war dann aber (leider) Schluss.


Reanimal (Koop) [8/10]

Das kam unerwartet! Reanimal habe ich mit meiner Partnerin an Valentinstag durchgespielt und es hat uns beiden sehr gut gefallen. Allerdings hat kurz vor dem Ende ein Softwarefehler den ansonsten schönen Tag als auch das tolle Spielerlebnis fast zu Grabe getragen. Woran es lag, konnte ich leider nicht nachvollziehen. Zum Glück ist es aber nur bei dem Schrecken geblieben.

Ansonsten bleibt ein solides Horrorspiel, dass für den Preis ruhig noch etwas länger hätte ausfallen können.


Prince of Persia: Lost Crown [7/10]

Das Genre Metroidvania steht bei mir hoch im Kurs. Allerdings konnte mich "Prince of Persia: Lost Crown" nicht wirklich abholen. Es macht Spaß, ja. Grafik und Sound sind ok und das Gameplay stimmt. Aber es kommt typisch Ubisoft zu überladen daher. So überladen, dass es mir schnell zu unübersichtlich wurde und ich damit beschäftigt war, mir wieder einen Überblick zu verschaffen.

Eine Teilschuld trifft mich natürlich auch. Allein schon weil ich sehr gerne Dinge abseits der Pfade erkunde / ausprobiere und ich mich auch schnell herausgefordert fühle. Geht nicht, gibt's nicht. Zumindest nicht so schnell und ehe ich mich versehe, erreiche ich Dinge die so vom Entwickler nicht vorgesehen waren. Meine Spielweise passt also hervorragend zu einem Metroidvania und wenn der Entwickler, Spieler wie mich berücksichtigt, dann werden wir auch ganz bestimmt beste Freunde. Das gelingt "Prince of Persia: Lost Crown" leider weniger gut, obwohl es mit "Prince of Persia" einen Garant im Titel trägt. Schade.
Chop Chop Princess!

Ein weiteres Itch.io-Bundle-Game. Diesmal ein Runner, der aber echt nicht gut ist. Der Steuerung merkt man deutlich an, dass das Spiel ursprünglich für Touchscreens und Handhelds entwickelt wurde. Und dann ist das Spiel wohl auch noch in der Entwicklung stecken geblieben und war nach wenigen Welten vorbei. Was aber auch nicht wirklich schlimm war, da während der gesamten Spielzeit keinerlei neue Elemente eingeführt wurden (außer grafischer Variation) und es daher schon nach sehr kurzer Spielzeit eintönig und langweilig wurde.

Kann ich echt nicht empfehlen.
Post edited March 11, 2026 by PaterAlf
Exorcist Charlotte

Meine Itch.io-Sammlung, die dank diverser Charity und Groupees-Bundles mehrere tausend Titel umfasst, nutze ich als persönliche Wundertüte. Ab und an wähle ich anhand des Titels ein Spiel aus und starte es ohne mich vorher zu informieren was mich erwartet, Diesmal also Exorcist Charlotte, ein japanisches RPG für Erwachsene.

Die Story ist so einfach wie bizarr. Charlotte (die in ihrer Kindheit schon als Exorzistin für einen religiösen Orden gearbeitet hat), folgt ihren männlichen Klassenkameraden in eine stillgelegte Sexspielzeug-Fabrik, in der ein Dämon sein Unwesen treibt. Nun muss sie die Jungs, die mittlerweile unter dem Einfluss des Teufels stehen, retten und dem unheilvollen Ort entkommen. Und dazu muss sie erneut zue Exorzistin werden.

Liest sich erstmal relativ bescheuert, das Spiel ist aber gar nicht so schlecht. Das Kampf- und Levelsystem hat mir ziemlich gut gefallen und auch die Begrenzung auf einen abgeschlossenen Ort, den man erkunden und in dem man erst nach und nach alle Räume und Wege freischalten kann, fand ich mal eine angenehme Abwechslung zum üblichen Setting.

Allerdings ist der sexuelle Content ziemlich genau der schräge. typisch japanische Kram, den ich eigentlich nicht brauche. Wer also kein Tentakel-Porn oder erzwungenen Sex nach verlorenen Kämpfen möchte, der sollte das Spiel eher nicht spielen. Vielen der Szenen kann man entgehen (ich habe auch nur einen Teil gesehen), einige sind aber leider obligatorisch.

Mit fünf Stunden ist das Spiel angenehm kurz und walzt seine dünne Story nicht bis ins endlose aus.

Legends of Amberland III


Sehr toll, mit einigen Verbesserungen, Buffs wirken jetzt 24 Stunden lang, nicht nur bis Mitternacht, Archer haben jetzt eigene Zauber, es gibt zwei neue Klassen (die ich beim zweiten Durchlauf mal testen will, diesmal mit Patch 1.10). Macht sehr viel Spaß, weckt irgendwie Erinnerungen an Bards Tale, und ist einhändig, allein mit Maus, sehr gut spielbar. Die Releaseversion ist mir nicht einmal abgestürzt, überhaupt sind die LoA Spiele sehr stabil, was das anbelangt!
Warhammer 40,000: Rogue Trader + Season Pass (Koop) 8 / 10

Runde Erfahrung. Owlcat hat auf jeden Fall Fortschritte gemacht (ich vergleiche es hier mit Pathfinder Kingmaker I - Teil II habe ich noch nicht gespielt).
Sehr atmosphärisch und immersiv. Zumindest für jemanden wie mich der nicht wirklich tief im Warhammer Universum drinnen ist eine sehr gute Umsetzung und auch gute Vermittlung von übergreifendem Lore.
Kämpfe machen in Summe Spaß und Freiheiten bei den Charakterbuilds. Motivierendes Lootsystem (sowohl in Drops wie Handel).
Sehr lange (aber nicht langwierig) und die DLCs fügen sich in Summe recht gut ins Hauptspiel ein ohne dass sie fehlen würden wenn man sie nicht hat. Story insgesamt gut und auch die Umsetzung der Rogue Trader zu sein bezüglich Entscheidungen und Co vernünftig umgesetzt.

Die meisten der Begleiter recht gut/interessant geschrieben (auch wenn es dann doch 2-3 Totalausfälle gibt - wobei diese dann auch noch ins Lore passen).

Während das Kampfsystem gut und motivierend ist, ist das Balancing noch ausbaufähig. Es gab schon durchaus übermächtige Kombinationen - und ich rede hier nicht von suche dir online irgendeine Uberbuild mit 10 obskuren Items oder beschäftige dich im Spiel 5 Stunden mit deiner Build sondern in Summe hat man sich potenziell mit minimalen Überlegen und generellen RPG Wissen fix sowas zusammengeklickt. Prinzipiell hätte man die Kämpfe im Spiel mit 2 von 6 Charakteren machen können.

Das Spiel schwächelt ein bisschen beim Heretiker Pfad - wirkt als ob sie den nicht wirklich fertig gekriegt hätten oder erst spät umgesetzt haben - hier gibt es dann schon teilweise gewisse narrative Lücken/unlogische Entscheidungen/Dinge die man nur mit Guide so entscheiden würde bzw. beim 2,3 wie auch immer durchspielen weil man es nun schon Metagaming mäßig weiß und ähnliches. Aber trotzdem ein sehr solides Spiel mit guter Geschichte.
Outcast: A New Beginning

Wenn Gamedesigner dieses Spiel nur für mich machen wollten, dann haben sie ihr Ziel erreicht. Ich habe gerade eben das zweite Mal die Credits gesehen und ich bin glücklich und hochzufrieden, dieses tolle Spiel nochmal angefasst und durchgezogen zu haben. Dieses Spiel hat einfach fast alles richtig gemacht, nie wurde es zu frustrierend / schwer, es war immer fair und das Bewegen durch die malerisch schöne Welt von Adelpha hat einfach von Anfang bis Ende richtig gute Laune erzeugt. Ich mag auch die Talaner extrem gerne, sie sind ein friedliches Volk, aber so mancher von ihnen hat seinen ganz eigenen Kopf! Die Quests sind doch recht abwechslungsreich, allerdings ist hier mein Anspruch auch nicht zu hoch. Es gibt auf jeden Fall immer etwas zu tun. Je nach Laune kann man Orym-Spuren folgen, Gegner-Basen ausräuchern, Fandazma-Schreine erobern, Gork-Ausbrüche beseitigen oder eben mit einer der Hauptquests weitermachen. Alles davon hat wirklich Spaß gemacht, ohne Frust und Überforderung. SO müssen Spiele funktionieren!

Gibt es Makel?
Ja, die gibt es. Bei mir traten von Zeit zu Zeit einige Audio-Glitches und KI-Aussetzer auf. Am Anfang stürzte das Spiel nach einer Zwischensequenz einfach ab, allerdings lief es wieder, nachdem ich ein älteres Savegame geladen hatte. Seitdem ist kein Absturz mehr vorgekommen. Aber auch diese kleinen Fehler ändern nichts am fantastischen Spieldesign und ich kann es jedem Action-Fan ans Herz legen!
Ein Spiel und ein DLC als Neuzugänge auf meiner Liste:

Strange Horticulture

Okkulte Buchläden kenne ich einige, aber ein okkulter Pflanzenladen als Mischung aus Headshop und Geschäft für ritualmagischen Bedarf ist mir bislang noch nicht untergekommen. Im Gegensatz zu den meisten Kunden in Strange Horticulture habe ich freilich einen klaren Kopf behalten, um die zahlreichen Rätsel zu lösen. Es hat mir großen Spaß gemacht, die verschiedenen Pflanzen zu bestimmen und etliche Codes verschlüsselter Botschaften zu knacken.

Die Welt von Strange Horticulture ist deutlich von klassischer britischer Schauerliteratur geprägt. Insgesamt ist die Geschichte handwerklich solide erzählt – nichts Weltbewegendes, aber gute Kost für Freunde traditioneller Phantastik. Besonders hervorzuheben ist die deutsche Übersetzung, die bis auf ein paar Kleinigkeiten äußerst gelungen ist. Man merkt, dass hier jemand mit viel Freude passende deutsche Entsprechungen für die englischen Trivialnamen der durchweg fiktiven Pflanzen gefunden hat. Chapeau!

Kurz: Strange Horticulture empfehle ich allen Rätselfreunden mit Dechiffrierneigung und einem Hang zur klassischen Schauerliteratur. Ein grüner Daumen ist nicht erforderlich.

Subverse: Celestina Unbound

Wenn es mal länger dauert und dann ganz schnell vorbei ist: Celestina Unbound, der erste DLC für Subverse, hat sich ein paar Monate Zeit gelassen, um auf GOG zu kommen. Genug der Kalauer – das Vergnügen war recht schnell vorbei und bot eher wenig gehaltvollen Content. Man klickt und skippt sich zügig durch die Gespräche und Begegnungen von Kaiserin Celestina mit der Crew und dem Captain, dem vielbeschäftigten Puderanten.

Im ganzen DLC gab es nur einen einzigen Kampf, oder anders ausgedrückt: Im kostenlosen Fow-chan-Update steckte mehr Spiel als im käuflich erwerbbaren DLC. Das ist durchaus schade, da die Geschichte von Subverse noch lange nicht auserzählt ist. Nur leider scheinen die Autoren ihr kreatives Mojo verschossen zu haben. Darauf deutet jedenfalls eine frustriert klingende Passage in einem Dialog hin, in der sich der Verfasser wortreich beklagt, keine Gags mehr schreiben zu wollen, und sich fragt, ob der Schmarren, den er gerade zu Papier bringt, überhaupt gelesen wird, bevor ihn die Sprecherin vertont, der er seinen Grant in den Mund legt.

Derart die vierte Wand zu durchbrechen, ist eine Gratwanderung, die hier leider missglückt ist. Den Schreibern von Subverse sind momentan jedenfalls die Ideen ausgegangen. Die Filme und Galerie-Bilder in Subverse haben mich zwar nie sonderlich interessiert, aber insgesamt fand ich Subverse als popkulturelle Sozialstudie recht gelungen. Celestina Unbound konnte mich jedoch nicht recht fesseln. Mal schauen, ob die Geschichte von Subverse in weiteren DLCs oder neuen Spielen weitererzählt wird. Vielleicht findet FOW Interactive irgendwann neue Inspirationen.
Post edited May 02, 2026 by Shamino Sallé Dacil
Victor Vran

Ich habe hier einen 2. letzten Run gestartet um festzustellen wo ran das liegt, dass wenn ich höhere Level habe, immer schächer werde. Da alle Gegner immer mitleveln, aber man nicht mehr wirklich stärker wird.

Durchgespielt habe ich das Hauptgame und die beiden DLC. Das Hauptspiel war gut und spannend mit dieser Vampir und Seuchen Geschichte.

Der erste DLC war Heavy Metal cool gemacht, aber etwas kurz. Bei den neuen Waffen fand ich die E-Gitarre nicht schlecht und der Unterwelt-Boss war am Ende mein dauer Farmgegner.

Der zweite DLC war eher etwas einfallslos. 50 x Schlauchlevel und diese wiederholen sich alle 3 bis 4 Level. Da hat man gemerkt, dass da der Ofen aus war.

Im Großen und Ganzen war es ganz OK. Mein Tipp ist einen Charakter nicht ewig zu leveln, sondern schauen was hat mir der Run eingebracht.

Das Weiterfarmen habe ich jetzt gelassen.
Post edited May 02, 2026 by Lightning-Blade
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Lightning-Blade: Victor Vran

Ich habe hier einen 2. letzten Run gestartet um festzustellen wo ran das liegt, dass wenn ich höhere Level habe, immer schächer werde. Da alle Gegner immer mitleveln, aber man nicht mehr wirklich stärker wird.

Durchgespielt habe ich das Hauptgame und die beiden DLC. Das Hauptspiel war gut und spannend mit dieser Vampir und Seuchen Geschichte.

Der erste DLC war Heavy Metal cool gemacht, aber etwas kurz. Bei den neuen Waffen fand ich die E-Gitarre nicht schlecht und der Unterwelt-Boss war am Ende mein dauer Farmgegner.

Der zweite DLC war eher etwas einfallslos. 50 x Schlauchlevel und diese wiederholen sich alle 3 bis 4 Level. Da hat man gemerkt, dass da der Ofen aus war.

Im Großen und Ganzen war es ganz OK. Mein Tipp ist einen Charakter nicht ewig zu leveln, sondern schauen was hat mir der Run eingebracht.

Das Weiterfarmen habe ich jetzt gelassen.
Also, wenn du auf Vampire stehst, probier doch mal Van Helsing, sollte ich auch endlich mal durchspielen.